Rund um den Austritt

§ 6   Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss, Ableben oder Auflösung des         Vereins.

(2) Der Austritt ist bis 4 Wochen zum Ende des jeweiligen Kalenderhalbjahres möglich. Er muss dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.

(3) Der Ausschluss kann durch Beschluss des Vorstandes angesprochen werden wegen

1. eines schwerwiegenden vereinsschädigenden Verhaltens,

2. einer vorsätzlichen und gröblichen Missachtung der Vereinssatzung oder der Ordnungen,

3. der Nichterfüllung der Beitragspflicht oder anderer finanzieller Verpflichtungen gegenüber dem Verein, wenn trotz zweier Mahnungen drei Monate seit Fälligkeit vergangen sind.

Ein Ausschluss wegen Beitragsrückstandes ist jedoch nur dann zulässig, wenn dieser mindestens drei Monate beträgt.

Gegen den Ausschluss ist binnen einem Monat nach Zustellung des Ausschlussbescheides Einspruch an den Gesamtvorstand zulässig. Falls dieser dem Einspruch nicht stattgibt, entscheidet der Ehrenausschuss.

(4) Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche an den Verein. Satzung, Mitgliedskarte und sonstiges Vereinseigentum sind zurückzugeben. Die Beitragspflicht endet zum Ende des Kalenderhalbjahres, in dem die Mitgliedschaft erlischt. In begründeten Fällen kann der Vorstand auf Antrag einen früheren Zeitpunkt bestimmen.